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Herausforderungen einer „Dia-Pression” Behandlung

Eine integrierte Behandlung von Diabetes und Depression ist erforderlich

Die Verbindung von Diabetes und Depression bringt besondere Herausforderungen

mit sich. Sie ist mit hoher Aufmerksamkeit zu betrachten, denn:

  • Depression kann die Wahrnehmung der Diabetes-Symptome intensivieren

und vergrößern (Patienten fühlen sich subjektiv schlechter);

  • Depression kann die Qualität der Selbst-Therapie negativ beeinflussen

(Energiemangel und „Hoffnungslosigkeit”) und

  • Depression kann die negativen Folgen von Diabetes-Erkrankungen signifikant

erhöhen (Amputation von Gliedmaßen und Erblindung).5)

Ermutigung der Patienten zur aktiven Beteiligung

Für viele Diabetes-Patienten ist es schwierig, die Diagnose „Depression” zu

akzeptieren und sich positiv auf eine entsprechende Behandlung einzulassen:

  • Dies trifft auch zu, wenn die Diagnose „Depression” richtig diagnostiziert ist mit

erprobten Instrumenten wie dem PHQ-9. 6)

  • Diabetes-Patienten sind sich häufig ihrer depressiven Symptome weniger oder

nicht bewusst und sind mehr beunruhigt und fixiert auf die körperlichen

Symptome, die allerdings durch die Depression oft noch vergrößert werden.